Mehrfamilienhaus WEITSICHT Brig-Glis mit dem Einsteinmauerwerk Capo von Gasser Ceramic

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Spiegelt den Zeitgeist: Elegantes Mehrfamilienhaus aus ökologischem Einsteinmauerwerk

«Das Mehrfamilienhaus war rasant gebaut»

In Brig-Glis steht seit Frühling 2021 ein zukunftsweisendes Mehrfamilienhaus. Die Liegenschaft WEITSICHT mit 14 Wohnungen ist das bisher grösste und höchste Gebäude, das mit dem Einsteinmauerwerk Capo gebaut wurde. Der dämmstoffgefüllte, monolithische Hochleistungsbackstein ist ein reines Schweizer Produkt und gilt als ökologisches Qualitätsmauerwerk der Zukunft. Das Projekt beweist, wie schnell und stabil auch grosse Bauten mit dem Capo-Backstein realisiert werden können.

«Es ist spürbar, dass der monolithische Aufbau durch das diffusionsoffene Mauerwerk ein gesundes Wohnklima bringt.»

Francois Hurni, H3 Immobilien AG

Das Mehrfamilienhaus WEITSICHT trägt aus zwei Gründen diesen Namen. Zum einen ermöglicht die Lage der Liegenschaft in Brig-Glis einen reizvollen Blick über die Weiten des Rhonetals. Zum anderen beweisen die Bauherren mit der Wahl des Mauerwerks Weitsicht. Sie entschieden sich für den Capo-Backstein. Francois Hurni von der H3 Immobilien AG: «Das Einsteinmauerwerk von Gasser Ceramic setzten wir bereits in kleineren Projekten ein und sind sehr zufrieden damit. Es ist spürbar, dass der monolithische Aufbau durch das diffusionsoffene Mauerwerk ein gesundes Wohnklima bringt.»

Zeitgemässe Architektur
Von aussen erscheint das Walliser Mehrfamilienhaus hochwertig und elegant. Die Aussenwände sind über alle vier Stockwerke plus Attikageschoss mit dem Capo-Backstein gemauert. Dieser Backstein ist mit Dämmstoff gefüllt, bringt also nebst seiner tragenden Funktion noch weiteren Nutzen. Der Capo dämmt gleichzeitig Wärme und Lärm und macht eine Aussenfassade überflüssig. Der Stein kann direkt mit Verputz überzogen werden.

Das Capo Einsteinmauerwerk macht es möglich. Bei der WEITSICHT in Brig-Glis wurden alle fünf Stockwerke mit dem monolithischen Backstein gebaut.

«Das Mehrfamilienhaus war nicht nur zügig, sondern rasant gebaut. Zwei Wochen pro Stockwerk – so schnell sind wir Walliser.»

Urs Tenüd, Technischer Berater Gasser Ceramic

Schneller Baufortschritt
Während die Gebäudehülle ganz aus Einsteinmauerwerk besteht, sind die Zwischendecken in Stahlbeton ausgeführt. Diese Konstruktion war von den Walliser Behörden unkompliziert bewilligt worden, erklärt Urs Tenüd, der als Technischer Berater von Gasser Ceramic den Bau des Mehrfamilienhauses eng betreute. Tenüd staunt noch heute, wie schnell das Gebäude dank dem Einsteinmauerwerk hochgezogen wurde. «Das Mehrfamilienhaus war nicht nur zügig, sondern rasant gebaut. Zwei Wochen pro Stockwerk – so schnell sind wir Walliser.»

«Die künftigen Wohnungsbesitzer interessieren sich nicht mehr nur für Grösse und den Schnitt der Wohnung, sondern auch stark für die Nachhaltigkeit des Baus.»

Francois Hurni, H3 Immobilien AG

Gefragtes Einsteinmauerwerk
Zufrieden mit dem Mehrfamilienhaus WEITSICHT in Brig-Glis zeigt sich auch Francois Hurni von der Bauherrschaft. Seine H3 Immobilien AG plant im Wallis bereits weitere Projekte mit dem monolithischem Backstein. «Aktuell läuft unser Gesuch für eine Überbauung mit 15 Wohn- und 2 Gewerbeeinheiten, die wir mit dem mit Schafwolle gefüllten Capo LANA errichten wollen.» Hurni ist überzeugt, dass die Zeit reif ist für vermehrtes Bauen mit Einsteinmauerwerk: «Wir spüren das auf dem Markt. Investoren und Architekten erkundigen sich bei uns über diese Bauweise.» Auch die Käufer der Wohnungen seien sensibilisiert für monolithisches Bauen: «Die künftigen Wohnungsbesitzer interessieren sich nicht mehr nur für Grösse und den Schnitt der Wohnung, sondern auch stark für die Nachhaltigkeit des Baus.»

Hohe Berge und hohe Gebäude: Das Mehrfamilienhaus WEITSICHT in Brig-Glis.

Capo 365 P7
Der Wärmedämmstein wurde von Gasser Ceramic entwickelt und wird in der Schweiz produziert. Dank dem im Backstein integrierten Isolationsmaterial braucht es keine Aussenisolation. Zudem sorgt die natürliche Dämmung für ein angenehmes Wohngefühl. An kalten wie an heissen Tagen.

Eingesetztes Produkt
700m2 Backsteine Capo 365 P7

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2 Comments

  1. Peter Tschudin sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, eine Wohngenossenschafr in Basel liess vor ca. 35 Jahren ihre mehrgeschossigen Wohnblöcke in 2Schalenmauerwerk mit Sichtbackstein errichten, um mit der Aussenfassade später keine Renovationsfolgekosten mehr zu haben. Nach ca. 20 Jahren bemerkte man einen markanten Wärmeverlust und gestiegene Heizkosten. Bei Abklärungen zu diesem Umstand, wurde festgestellt dass sich die Isolation mit Kondenswasser vollgesogen haben muss und langsam in sich zusammenfiel, was den Wärmeverlust plausibel erklärte. Meine Frage, kann ein derartiger Umstand beim monolithischen Baustein nicht eintreten und warum nicht? Freundliche Grüsse P.Tschudin

  2. Gasser Ceramic sagt:

    Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Einsteinmauerwerk.

    Wir empfehlen beim zweischaligen Mauerwerk standfeste Mineralfaserplatten (Glas- oder Steinwolle). Diese Dämmschicht ist lückenlos und unverschieblich zwischen den Mauerwerksschalen anzubringen. Es empfiehlt sich daher, die Wärmedämmung an der inneren Schale aufzuziehen und zu befestigen. So lässt sich zuverlässig kontrollieren, dass die Kerndämmung lückenlos angebracht ist.
    Früher wurden auch häufig geschüttete oder eingeblasene Dämmungen verwendet. Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf die Aufnahme von Feuchtigkeit zu legen, sowie die eventuelle Gefahr des Absackens der Dämmung, da sie über die gesamte Höhe des Gebäudes ohne Zwischenbefestigung/-stabilisierung geführt ist.
    Zudem ist insbesondere bei Sichtmauerwerk auf einen ausreichend grossen Toleranzraum von 2 cm zu achten. Bei Klinkern ist, aufgrund der Wasserdampfdiffusion, ein Hinterlüftungsraum von 4-5 cm mit den entsprechenden Lüftungsöffnungen vorzusehen.
    Im Falle des Einsteinmauerwerks Capo ist die Situation eine grundlegend andere. Es handelt sich zwar ebenfalls um geflockte Mineral- oder Schafwolle, die als Verfüllmaterial in den Hohlräumen verwendet wird. Aber im Gegensatz zum 2-Schalenmauerwerk, ist die Wolle in den Kammern der Steine gefangen. Die rauen Oberflächen verhindern ein Absacken der Wolle im Stein. Zudem werden die Steine «im Verband gemauert» verarbeitet, so dass die Hohlräume von einer Steinreihe zur nächsten versetzt sind und somit immer wieder die Querstege ein Absacken der Dämmung verhindern.

    Freundliche Grüsse
    Emil Engel, Produktmanagement

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