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Burgerspital Bern

Dach
08.04.2017

Harmonie in ihrer vollendeten Biber-Antik-Form

Das Burgerspital Bern ist ein eindrücklicher Bau an besonderer Lage. Ein Zukunftshaus auch, das voller Vergangenheit steckt. Beeindruckend sind nicht nur Form, Volumen und Fassade – wer die Dachlandschaft des Barockbaus sieht, kommt ins Schwärmen. Der Protagonist, der für pure Harmonie aus der Vogelperspektive sorgt, heisst Biberschwanzziegel antik spitz rot – entwickelt und hergestellt von Gasser Ceramic. 

 

Das Burgerspital ist wohl der schönste Barockbau Berns. 1741 nach Plänen des französischen Architekten Joseph Abeille errichtet, ist der eindrückliche Gebäudekomplex heute – im Bereich des UNESCO-Perimeters der Oberen Altstadt stehend – ein Baudenkmal nationaler Bedeutung. Im Rahmen der 53-Millionen-Franken-Gesamtsanierung wurde auch die Dachlandschaft renoviert und mit alten und neuen Biberschwanzziegeln harmonisch eingedeckt.

Der Auftrag war wie massgeschneidert für Gasser Ceramic, verfügt das Unternehmen doch über eine Biberschwanz-Kompetenz, die schweizweit einzigartig ist. «Ziel war, einen guten, ausgewogenen Farbmix von neuen und alten Ziegeln zu finden», sagt Stéphane Liechti, technischer Berater bei Gasser Ceramic. Die neuen Ziegel wurden zusammen mit der Denkmalpflege definiert. Das Resultat kann sich sehen lassen, wie auch der zuständige Dachdecker Christian Kehrli bestätigt. «Eine wunderschöne Dachlandschaft», sagt er. «Als Dachdecker hatte ich das Glück, das sagenhafte Gebäude von oben zu sehen, mit seinem schönen Innenhof, den über 50 Lukarnen, den zig Dachbrüchen – das ist sehr beeindruckend.» Er schwärmt auch vom «wunderschönen Dachstuhl mit riesigen Balken», den man nach der Sanierung leider nicht mehr sieht. Für Kehrli vom gleichnamigen traditionsreichen Berner Dachdeckergeschäft handelt es sich bei diesem Auftrag um eine ganz besondere Arbeit, waren doch sein Vater und sein Grossvater bereits bei der letzten Sanierung vor rund 30 Jahren mit am Werk. «Ich bin stolz, dass wir hier mit unserem Wissen und unserer Erfahrung im Bereich komplexe Dächer einen Beitrag leisten konnten.»

Beste Ziegel der Schweiz
Zum Bauablauf befragt, sagt Kehrli, dass alles «reibungslos und nach Plan» verlaufen ist. Dies notabene in einem sehr anspruchsvollen, innerstädtischen Kontext. «Alle Unternehmer haben partnerschaftlich und Hand in Hand zusammengearbeitet», so Kehrli. Nur so sei ein komplexes Vorhaben wie die Arbeiten am Burgerspital überhaupt möglich. Apropos partnerschaftlich. So bezeichnet Kehrli auch die Zusammenarbeit mit Gasser Ceramic: «Unsere Familien arbeiten seit Jahrzehnten zusammen. Wir pflegen eine gute Beziehung. Es passt einfach.» Dass die Wahl auf deren Biber fiel, ist kein Zufall: «Wir setzen aus Überzeugung auf Schweizer Produkte, wenn möglich auf regionale. Die Ziegel aus Rapperswil sind zudem die besten der Schweiz.» Diese Aussage bestätigt die Gasser Ceramic-Philosophie, die konsequent auf Spitzenqualität setzt.

Mit dem Abschluss der Sanierung, die rund 53 Millionen Franken kostete, wurde fürs Burgerspital ein neues Kapitel eingeläutet: Die barocke Anlage, die gekonnt Tradition und Moderne vereint, zeigt sich heute unter anderem als Generationenhaus, das auch offen ist für die Bevölkerung. Im Erdgeschoss gibt es ein Begegnungs- und Kulturzentrum mit öffentlichem Restaurant. Das städtische Amt für Jugend und Kinderförderung ist hier eingezogen, wie auch die kantonale Mütter- und Väterberatung, Pro Senectute Region Bern, die Freiwilligenorganisation Benevol, die Alzheimervereinigung oder auch das Schweizerische Rote Kreuz. Im Kapellentrakt ist eine Kita eingemietet, im ersten Obergeschoss befindet sich die Zentralverwaltung der Burger und im zweiten Obergeschoss ist das Alter- und Pflegeheim.
Es strahlt, das Burgerspital, als integraler Bestandteil der Berner Altstadt. Und bleibt ein besonderer Blickfang an exzellenter Lage.

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