Jetzt entscheidet Ihre Stimme
Entdecken Sie die eingereichten Objekte und lernen Sie Projekte kennen, die zeigen, was Handwerk mit Qualität, Weitblick und echter Beständigkeit schaffen kann.
Stimmen Sie für das Objekt ab, das für Sie am überzeugendsten für «ein Zuhause für Generationen» steht.
Teilnahmeschluss Voting: 14. Juni 2026
Objekt Nr. 1
Haus
in Lentigny
Eingesetzte Produkte:
CAPO 425 LANA & Biberschwanzziegel Vaudaire gewellt 25.5/47
Beschreibung
Dieses Bauwerk wurde fast vollständig aus Capo LANA Backsteinen errichtet. Sie sind im Innenbereich sichtbar und verleihen dem Projekt eine starke und warme Beschaffenheit. Um den Verschnitt auf ein Minimum zu reduzieren und die Umsetzung zu optimieren, wurde für das Mauerwerk ein präziser Versetzplan erstellt.
Einfache, aber speziell für dieses Projekt entwickelte bauliche Details gewährleisten eine harmonische Verbindung zwischen dem Backsteinmauerwerk, dem Holzboden und dem Dachstuhl aus Holz.
Dieses Projekt barg verschiedene technische Herausforderungen und es wurde grosser Wert auf die Verwendung von ökologischen Materialien gelegt, was den ebenso rigorosen wie nachhaltigen Ansatz beim Bauen aufzeigt.
Projekt eingereicht von Amorim Ducry architectes, Fribourg
Objekt Nr. 2
Restaurant Höllgrotten in Baar
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel Bernerbiber 16.5/39
Beschreibung
Das Restaurant Höllgrotten in Baar beherbergt seit Generationen Gäste und verwöhnt diese kulinarisch. Das Restaurant, welches eng mit der Entdeckung der gleichnamigen Tropfsteinhöhlen im Lorzentobel verbunden ist, wurde um 1900 erbaut und eröffnet.
Es ist ein Zeitzeuge des Beginns der touristischen Besuche der erwähnten Tropfsteinhöhlen und war zudem das erste Haus in der Region Baar, welches mit elektrischem Strom erschlossen wurde.
Projekt eingereicht von Bortis Dächer und Fassaden, Baar
Objekt Nr. 3
Altes Schulhaus
in Dinhard
Eingesetztes Produkt:
Solarmodul FIT
Beschreibung
Das alte Schulhaus in Dinhard prägt seit über einem Jahrhundert das Ortsbild. Einst erfüllten Kinderstimmen die Räume, Generationen gingen hier ein und aus, lernten, lachten und wuchsen heran. Mit der Zeit hinterliess das Leben seine Spuren, und eine umfassende Sanierung wurde zur Chance, die Geschichte des Gebäudes weiterzuschreiben.
Mit viel Sorgfalt wurde das Schulhaus erneuert, wobei der Charakter des historischen Baus erhalten blieb. Besonderes Augenmerk galt dabei auch dem Dach: Als schützende Hülle und prägendes Element des Erscheinungsbildes wurde es behutsam modernisiert. Die eingesetzten Ziegel fügen sich harmonisch in die traditionelle Architektur ein und bewahren die vertraute Silhouette.
Gleichzeitig eröffnet das Dach eine neue Dimension. Durch die Integration der FIT-Module wird es zur aktiven Fläche, die Energie gewinnt und das Gebäude in die Zukunft führt – unaufdringlich und im Einklang mit seiner Geschichte.
So verbindet das sanierte Schulhaus in Dinhard Vergangenheit und Gegenwart auf natürliche Weise. Es bleibt ein Ort mit Erinnerungen – und wird zugleich zu einem Zeichen dafür, wie sich Bestehendes weiterentwickeln kann, ohne seine Identität zu verlieren.
Projekt eingereicht von Scherrer Gebäudehüllen AG, Henggart
Objekt Nr. 4
Haus
in Belp
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
Ein Haus, welches seit Generationen im Familienbesitz ist, sollte mehr Platz für zukünftige Generationen bieten.
Entsprechend erfolgte ein Dachausbau, wo Kinderzimmer eingerichtet wurden. Dieser Ausbau wahrt den ursprünglichen Charakter des alterwürdigen Hauses und setzt ihm mit den Biberschwanzziegeln eine würdige Krone auf.
Projekt eingereicht von Bernhard Kropf GmbH, Schwarzenegg
Objekt Nr. 5
Villa la Falaise
in Villeneuve
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
Der Eigentümer beauftragte uns mit einer energetischen Dachsanierung, bei der die ursprüngliche Ästhetik des Gebäudes erhalten bleiben sollte.
Das Gebäude wurde 1929 bewilligt, die Fertigstellung erfolgte 1933. Im Architekturverzeichnis des Kantons Waadt wird es als Objekt von lokalem Interesse (Note 3) eingestuft.
Die gerade geschnittenen Gasser Ceramic Ziegel sind aussergewöhnlich und verleihen diesem Haus einen besondere Charme.
Die Spenglerarbeiten, insbesondere die verkleideten Dachrinnen, lassen die Dachränder besonders harmonisch wirken.
Mit besonderer Sorgfalt wurde darauf geachtet, die durch die Wärmedämmung bedingte Überdicke (U-Wert < 0,20 W/m²K) zu verdecken.
Projekt eingereicht von Muller Toitures AG, Roche VD
Objekt Nr. 6
Case Popolari
in Lugano
Eingesetztes Produkt:
Muldenschiebeziegel MS 95
Beschreibung
Im Stadtteil Molino Nuovo an der Via Trevano in Lugano wurden zwischen 1945 und 1948 Sozialwohnungen erbaut. Die Architekten Rino und Carlo Tami (Gewinner des Wettbewerbs "Construire") waren für die Planung der Überbauung verantwortlich.
Die Überbauung ist ein Zeitzeuge und ein bedeutendes Beispiel für den sozialen Wohnungsbau in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Generationen wuchsen in den Wohnungen auf, spielten in den Innenhöfen oder den begrünten Gärten und waren somit Teil des Gemeinschaftslebens. Die Überbauung gilt als kulturelles und schützenswertes Erbe der Stadt Lugano.
Projekt eingereicht von Aurelio Pagnamenta SA, Barbengo
Objekt Nr. 7
Haus
in Weggis
Eingesetztes Produkt:
Flachschiebeziegel FS 03
Beschreibung
Mein Cousin konnte dieses Haus für seine Familie erwerben und ich durfte die Aussenverkleidung realisieren, daher war dies ein sehr schönes Projekt für mich.
Die Emotion dahinter ist folgende: Das Haus ist klein aber fein und es befindet sich an einer schönen Lage.
Der Charme mit dem Kreuzfirst und die starke Neigung des Daches erinnern mich sehr an ein kleines Hexenhäuschen, was mich immer etwas zum Schmunzeln bringt. Zudem bin ich gleichzeitig sehr erfreut, wie schön das Objekt nun aussieht.
Der Besitzer hat jetzt ein gut gedämmtes und gedecktes Haus für die Zukunft und für weitere Generationen.
Projekt eingereicht von Walker Bedachungen GmbH, Zug
Objekt Nr. 8
Haus
in Solothurn
Eingesetztes Produkt:
Solarmodul FIT
Beschreibung
In der Stadt Solothurn soll ein Einfamilienhaus Strom produzieren, dass auch weitere Generationen davon profitieren können. Der Wunsch der Bauherrschaft war eine Photovoltaikanlage, welche sich diskret und optimal in die Dachlandschaft integriert.
Mit den Solarmodulen FIT konnten wir ein harmonisches, symmetrisches Bild schaffen, das in dieser Form einzigartig ist.
Projekt eingereicht von Jörg AG, Bätterkinden
Objekt Nr. 9
Scheune
in Knonau
Eingesetztes Produkt:
Muldenschiebeziegel MS 95
Beschreibung
Eine Scheune, welche seit mehreren Generationen respektive seit 150 Jahren Geschichten über harte Arbeit im Landwirtschaftsbereich erzählen kann, wurde einer Sanierung unterzogen.
Dabei lag das Augenmerk auf der Steildachsanierung mit einem harmonischen Ziegelbild sowie integrierter Photovoltaik- und Solarthermieanlage. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie traditionelle Bausubstanz für weitere Generationen zukunftsfähig gemacht werden kann.
Projekt eingereicht von Markus Schnider Bedachungen & Fassadenbau, Bonstetten
Objekt Nr. 10
Gebäude
in Lausanne
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
Renovation einer Wohnanlage aus den 1910er Jahren:
Im Quartier Sous-Gare gelegen, beherbergen diese vier jahrhundertealten Gebäude heute Bewohner:innen verschiedener Generationen, die deren historischen Hintergrund schätzen.
Im Rahmen der Renovation wurden die Dächer komplett erneuert und Dachgeschosswohnungen geschaffen. Bei den Arbeiten wurde die bestehende Bausubstanz berücksichtigt.
Besondere Sorgfalt galt den architektonischen Details, insbesondere den Lukarnen, die alle unterschiedlich sind und dem Gebäudekomplex Charakter und Ausstrahlung verleihen.
Das Projekt steht sinnbildlich für den sensiblen Ansatz, Kulturerbe und moderne Anforderungen zu versöhnen.
Projekt eingereicht von Groupe Volet, Monts-de-Pully
Objekt Nr. 11
Haus
in Yvonand
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
Familie Bühlmann wollte ihr Familienhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert renovieren und kontaktierte dafür im Jahr 2024 das Unternehmen Binggeli Bois SA. Dem Geschäftsführer Florian Binggeli wuchs das Projekt ans Herz, da es perfekt zu seinen Werten passt: Verbindung von Authentizität und traditionellem Know-How mit Modernität.
Das Haus, genannt «Villa Les Catalpas», war vor dem Einzug der Familie Bühlmann ein Mädchenpensionat. Heute beherbergt es mit Frau Bühlmann, ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn sowie ihren Enkelkindern drei Generationen. Es ist ein sicherer Hafen für die Familie, sowohl für die heutigen als auch für zukünftige Generationen.
Das hundertjährige Dach des Hauses war wartungsbedürftig. Wir schlugen Familie Bühlmann daher vor, es neu zu decken und gleichzeitig energetisch zu sanieren. Da dieser einzigartige, über 100 Jahre alte Ort nicht nur seine Geschichte bewahrt, sondern auch einen grossen Teil der Erinnerungen der Familie Bühlmann, handelte sich um mehr als ein energetisches Sanierungsprojekt. Wir mussten das Haus langfristig aufwerten und gleichzeitig seine Authentizität bewahren.
Wir haben darauf geachtet, hochwertige, edle und nachhaltige Materialien zu verwenden, um das Gebäude für zukünftige Generationen zu erhalten.
Projekt eingereicht von Binggeli Bois SA, Yvonand
Objekt Nr. 12
Domaine du Crêt
in St-Légier
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39 Typ BX
Beschreibung
Es handelt sich um ein Herrenhaus mit einem etwas moderneren Anbau, der früher als Atelier diente und welcher „Künstlerhaus“ genannt wurde. Sowie einem Bauernhaus und einem Nebengebäude, die zusammen einen U-förmigen Gebäudekomplex mit einem schönen Innenhof bilden. Zwei der drei Dächer sind mittlerweile mit Biberschwanzziegel Typ Bardonnex renoviert und der Bauherr erwägt derzeit eine zukünftige Renovierung des dritten Daches.
Für mich ist es ein altes Projekt, da es sich um die ersten Gebäude handelt, die ich als junger Dachdecker gemeinsam mit meinem Vater kalkuliert habe. In der Zwischenzeit gab es mehrere andere Projekte für dieselben Gebäude und seit letztem Jahr nimmt es endlich konkrete Formen an, da die Renovierung begonnen hat und wir nun langsam das Ende der vergebenen Arbeiten erreichen.
Es ist in dem Sinne ein Zuhause für alle Generationen, da es sich um ein altes Gebäude handelt, das bereits mehrere Eigentümergenerationen durchlaufen hat und dass wir mit dieser fachgerechten Restaurierung hoffen können, dass diese Gebäude noch lange Zeit für zukünftige Generationen genutzt werden kann.
Zum Zeitpunkt der Übermittlung der vorhandenen Fotos befand sich das Projekt in der Umsetzung.
Projekt eingereicht von Atelier Volet Charpentier/Bâtisseur SA, St-Légier
Objekt Nr. 13
Dorfhaus
in Eysins
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
Da dieses Gebäude wunderschön ist und mit diesem Dach und den gewählten Materialien seiner Geschichte Rechnung trägt, gehört es zu meinen Favoriten.
Ursprünglich ist es ein ehemaliger Kuhstall. Da bereits früher die Glocken und der Mist die Nachbarschaft störten, unterstützte die Gemeinde die Eigentümer finanziell, damit diese mit ihrem Vieh das Dorfzentrum verliessen. In der Folge wurde das Gebäude in den 1970er Jahren renoviert und zu einem Wohngebäude umgebaut.
Projekt eingereicht von Dubler Toiture SA, Grens
Objekt Nr. 14
Gemeindehaus
in L'Isle
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel à l'ancienne 17/39 Typ BX
Beschreibung
Dies ist unser Lieblingsdach, denn es erzählt eine Geschichte, die grösser ist als wir.
Bei der Arbeit an diesem geschichtsträchtigen Gebäude haben wir nicht nur gebaut: Wir haben auf die vorhandene Struktur gehört, sie respektiert und begleitet. In jedem Balken, jeder Spur, jedem Detail lebte die Erinnerung an einen Ort, der bereits Generationen überdauert hatte.
Unsere Rolle war es, diese Geschichte zu respektieren, seine Identität zu bewahren und mit Demut das bereits Bestehende zu begleiten.
Bei diesem Bauwerk hatten unsere drei Berufsgruppen – Zimmermann, Spengler und Dachdecker – einen gemeinsamen Anspruch: die Seele des Gebäudes zu bewahren und ihm Kraft und Langlebigkeit zu verleihen.
Bei jedem Eingriff waren wir darauf bedacht, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu vereinen und im Gleichgewicht zu halten. Die gewellten Biberschwanzziegel à l’ancienne 17/39 Typ BX mit Spitzschnitt, werten mit ihren lebendigen Rot- und Gelbtönen das Gesamtbild auf authentische Weise auf. Sie erinnern an die Bardonnex-Ziegel des Château de l’Isle und sollen den architektonischen Geist des Ortes bewahren. Sie kreieren eine einzigartige Atmosphäre: Sie fangen das Licht ein, offenbaren den Lauf der Zeit und lassen das Dach beinahe lebendig erscheinen.
Dieses Projekt ruft Emotionen hervor, denn es erinnert uns daran, warum wir diesen Beruf ausüben. Wir bauen nicht nur Dächer. Wir bewahren Geschichte(n), vermitteln ein Erbe, und bereiten den Weg dafür, dass ein Ort weitere Generationen überdauert.
Eine scheinbar diskrete Renovation, aber von tiefer Bedeutung.
Projekt eingereicht von Atelier Z construction bois SA, Grancy
Objekt Nr. 15
Gebäude
in Payerne
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel gewellt 17/39
Beschreibung
In unmittelbarer Nähe der Abteikirche von Payerne gelegen, kommt diesem Gebäude eine seltene Verantwortung zu: Es muss sich in die Umgebung eines aussergewöhnlichen Kulturerbes einfügen und gleichzeitig die mit der Zeit gehen.
Die Renovation umfasste die komplette Demontage des Daches und die Schaffung eines zusätzlichen Stockwerks – sowohl in technischer wie auch in ästhetischer Hinsicht eine Herausforderung.
Besonders wertvoll ist in unseren Augen, wie dieses Gebäude mit seiner Umgebung in einen Dialog tritt. Die Dachloggias bieten den Bewohner:innen einen weiten Blick über das Dach – eine seltene, fast kontemplative Geste, die dazu einlädt, unseren Beruf mit neuen Augen zu sehen.
Die acht Lukarnen pro Seite, die in ein Mansardendach integriert werden mussten, das abgeschrägte Süddach mit seinen geneigten Tropfkanten, die zahlreichen Schnitzereien am unteren Rand: Jedes Detail erforderte Präzision und Know-how. Aber erst beim Überqueren des Platzes vor der Abteikirche ist das Ergebnis wirklich greifbar. Das Dach ragt mit einer ruhigen Selbstverständlichkeit über dem Stadtbild von Payerne – als wäre es schon immer da gewesen.
Dieses Gefühl, eine Mischung aus Stolz auf die geleistete Arbeit und Respekt vor dem Ort, macht dieses Projekt zu unserer Lieblingsbaustelle.
Projekt eingereicht von Pillonel S.A. Payerne
Objekt Nr. 16
Bauernhaus
in Grossaffoltern
Eingesetztes Produkt:
Muldenschiebeziegel MS 95
Beschreibung
«Ein Zuhause für Generationen»
Die Flue 4 & 8 in Grossaffoltern wird seit Generationen von der Familie Hänni bewohnt. Das ehrwürdige Bauernhaus befindet sich im Bauinventar des Kanton Berns und ist somit geschützt.
Von Generation zu Generation wird das Gebäude weitergegeben, gehegt und gepflegt. Auch heute wird das Gebäude noch durch die Gebrüder Hänni zu Hälfte bewohnt.
Wie es die Zeit wollte, stand eine Dachsanierung mit kompletter Neueindeckung an und die Gebrüder Hänni entschieden sich für die zusammen Arbeit mit unserer Firma, die GLB. Auch wird sind ein Generationen Unternehmen.
Bei der Sanierung war nicht nur der Kontakt zur Familie Hänni grossgeschrieben, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Der Kontakt zu den beiden Familien war vor, während und auch nach der Bauphase eine grosse und schöne Bereicherung, guter Erinnerungen.
Beim Thema Eindeckung des Daches, war von vornherein klar, dass dieses wieder mit Muldenschiebeziegel MS 95 naturrot, eingedeckt wird. Auch bei diesem Thema schliesst sich der Kreis der Generationen mit der Zusammenarbeit von Gasser Ceramic, auch hier wieder ein Generationen Unternehmen.
Es ist schön zu sehen, wie einer weiteren Generation das wohnen unter einem schönen Dach gewährleistet werden kann.
«Von der vergangenen, durch die heutige und für die kommende Generation».
Projekt eingereicht von GLB Seeland, Lyss
Objekt Nr. 17
Haus
in Thun
Eingesetztes Produkt:
Biberschwanzziegel Bernerbiber 16.5/39
Beschreibung
Ursprung (1808):
Die Geschichte der ursprünglichen Villa Schönegg geht auf das Jahr 1808 zurück, als der Gärtner Louis Lonay in den ehemaligen Schlossgärten ein kleines kubisches Haus mit Mansarddach erbaute. Es war das allererste Gebäude, das ausserhalb der historischen Ringmauer der Stadt Thun errichtet wurde.
Die heutige Villa (1922/1923):
Die heutige Villa Schönegg in der Riedstrasse wurde 1922/1923 vom bekannten Architekten Alfred Lanzrein entworfen. Sie ersetzte das ursprüngliche Gebäude und ist heute als schützenswertes Kulturgut im Bauinventar verzeichnet.
Moderne Transformation und Erweiterung (2019/2020):
In den Jahren 2019 und 2020 wurde die Villa in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege durch Ramseier + Stucki Architekten aufwendig saniert und durch moderne Neubauten ergänzt. Ziel dieses Projekts war es, den historischen Charakter der Villa zu bewahren und gleichzeitig einen gelungenen Übergang zwischen Alt und Neu zu schaffen, um exklusiven Wohnraum zu generieren.
Projekt eingereicht von Andy Kämpf Bedachungen und Spenglerei AG
Objekt Nr. 18
Mehrfamilienhaus
in Hünibach
Eingesetzte Produkte:
CAPO 365 & SwissModul Backsteine
Beschreibung
M30 – das Zuhause für Generationen.
Das Grundstück M30 ist seit zwei Generationen in Familienbesitz. Der heutige Bauherr wuchs im damaligen Einfamilienhaus auf, das nach dem Tod seines Vaters über viele Jahre an verschiedene Familien vermietet wurde. Als das Gebäude seinen Lebenszyklus erreicht hatte, stellte sich die Frage nach seiner Zukunft – und es wurde klar, dass das Grundstück nicht veräussert, sondern bewusst weiterentwickelt werden soll: für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und als Beitrag zu einer haushälterischen Nutzung des bestehenden Bodens.
Projekt:
Anstelle des Einfamilienhauses entstand ein Neubau mit zwei Familienwohnungen und einer Attika-Kleinwohnung. Die Grundrisse sind flexibel angelegt und lassen sich an verschiedene Lebensphasen anpassen ohne in die Grundstruktur einzugreifen So entstand ein Wohnhaus, das sich mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern verändern kann – und heute schon Menschen ganz unterschiedlicher Generationen beherbergt.
Architektur und Materialisierung:
Die architektonische Haltung ist klar und zurückhaltend: langlebig, ressourcenschonend und auf das Wesentliche reduziert. Kompakte Bauweise, grosse Terrassen, ökologische Materialien und eine Photovoltaikanlage prägen das Gebäude. Das Einsteinmauerwerk wurde bewusst gewählt – für Langlebigkeit, ein gesundes Wohnklima und jene konstruktive Einfachheit, die gute Architektur auszeichnet. Zum Einsatz kamen Capo 365- und Swissmodul-Backsteine, inklusive zugehöriger Materialien sowie entsprechende Stürze und Ausgleichsteine.
Bedeutung:
Aus dem Elternhaus wurde ein wunderbares Wohnhaus für mehrere Generationen. Das Grundstück bleibt somit Teil der Familiengeschichte und wird gleichzeitig zu einem Ort, an dem neue Geschichten entstehen. Das Projekt verbindet familiäre Kontinuität mit einer zeitgemässen, langlebigen Architektur – und zeigt, wie aus Bestehendem bewusst Neues wachsen kann.
Projekt eingereicht von Trachsel Zeltner Architekten AG, Thun
Das Voting ist beendet
Vielen Dank an alle, die an unserem Wettbewerb teilgenommen haben. Der Wettbewerb ist beendet und der/die Gewinner:in wird in Kürze benachrichtigt.