Ruedi Gasser, kaufmännischer Leiter Gasser Ceramic

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«Greifen Sie nur kräftig zu»

Ruedi Gasser ist Mit-Inhaber von Gasser Ceramic. Er verrät, wie er die aktuelle Zeit erlebt, und gibt einen Ausblick auf zwei Produktneuheiten.

Ruedi Gasser, eine Frage, um die man in diesen Tagen nicht umhinkommt. Wie geht es Ihnen?
Danke, es geht mir sehr gut. Ich bin gesund und fühle mich ausgezeichnet. Ich bin auch froh, dass unsere Gasser Ceramic gut läuft.

Das freut uns. Trotzdem, was hat sich im Alltag von Gasser Ceramic seit dem 16. März 2020 verändert?
Die Veränderungen sind immens. Wir haben von Beginn weg alle Vorgaben von BAG und Bundesrat treu und echt schweizerisch umgesetzt, viel – Vorkehrungen und auch Geld – in Massnahmen rund um Hygiene und Social Distancing investiert und so unsere Mitarbeitenden bestmöglich geschützt. Sie sind unser wertvollstes Gut. Nur mit einem gesunden, einsatzfähigen Team können wir auch unsere Produktionen betreiben und Sie unserem Verständnis gerecht ideal bedienen.

Die meisten Unternehmen haben auf Home-Office umgestellt. Bei einem Produktionsbetrieb wie der Ziegelei ist das nicht so einfach …
Home-Office in der Produktion ist unmöglich. Anlagen und Maschinen müssen betreut, Produkte sortiert und gelagert sowie ausgeliefert werden. Das verlangt alles nach Präsenz vor Ort. Anders sieht es bei Kader und Personen in der Administration aus. Sie könnten von zu Hause arbeiten. Wir haben uns für den Solidaritätsentscheid «stay at GC» entschieden – selbstredend mit allen Massnahmen, die zum Schutz der Gesundheit aller nötig sind.

Die Ziegelei ist mehr als 100 Jahre alt. Das verdient heute mehr denn je Respekt. Wie wird man so alt?
Leadership ist ein grosses Thema, Vorbild sein, eine Vision haben. Ausserdem geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu übertragen, Verständnis für Menschen und ihre Bedürfnisse zu haben und Vertrauen zu schenken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ständige Fokussierung der Kundenbedürfnisse. Nur wenn Sie alle im Markt langfristig zufrieden sind, können auch wir langfristig «leben».

Wie schafft man es als Unternehmen, auch Krisen, Rückschläge & Co. schadlos zu überstehen?
Die Devise in unserer Familie ist seit der ersten Generation dieselbe: nach vorne schauen und investieren in guten Zeiten, damit wir in weniger guten auf einem top modernen Stand der Technik sind. Selbstverständlich behalten wir dabei immer die Liquidität im Auge.

(Wie) kann man sich als Unternehmen auf einen Sonderfall wie Corona vorbereiten?
Auf eine solche Situation kann man sich nicht vorbereiten. Art, Ausmass, Massnahmen, die unbestimmte Dauer – das alles ist neu. Viel wichtiger als die Vorbereitung erscheint mir die richtige Reaktion, die sofort und verhältnismässig erfolgen soll. Besonnenheit ist hier ein zentrales Stichwort. Dass Aspekte wie Umsatz und Profit in den Hintergrund rücken und Entscheide zugunsten der Gesundheit getroffen werden, ist ausser Diskussion.

Inwiefern sind Sie als Chef gefordert?
Ich versuche, derselbe Chef zu sein wie immer – ein guter (lacht herzlich). Realität ist natürlich, dass man in anspruchsvollen Zeiten auch als Vorgesetzter stärker gefordert ist, weil viele Themen noch konzentrierter auf einen einprallen. Letztlich sind es für mich jedoch fünf «Vs», die ich als Chef in der «Ausnahmesituation» noch viel bewusster lebe: Vorbild sein, Verantwortung übernehmen, Verständnis haben, Vertrauen geben, Verbindlichkeiten schaffen. Nähe ist – so paradox das in der heutigen Situation klingen mag – ein weiteres wichtiges Thema. Mehr als im normalen Alltag bin ich vor Ort, gehe zu den Mitarbeitenden in Produktion und Büro, schaue hin, setze mich hin – damit ich den Puls und allfällige, auch unterschwellige Probleme oder Sorgen spüre.

Gasser Ceramic ist ein Schweizer Familienunternehmen. Welchen Zusammenhang stellen Sie zwischen Corona und Swissness her?
Die Leute werden sich vermehrt auf so genannt alte Werte besinnen; Corona hat dieses Bewusstsein verstärkt. Dass Swissness mehr ist als eine Worthülse und für viele entscheidungsrelevant ist, zeigt das Beispiel einer Frau, die bei einem Mitbewerber Tonprodukte kaufen wollte; merkte, dass es sich um einen ausländischen Anbieter handelt. Sie suchte weiter, landete via Recherche bei uns und entschied sich für uns – weil wir ein Schweizer Unternehmen sind.

Unser Panotron Solarmodul FIT gibt es ab sofort in der powervollen Version FIT 52 – genau so schön wie sein Vorgänger FIT 45, einfach mit 16% mehr Leistung. Alle Hintergrundinformationen gibt’s nach den Ostern.

Ruedi Gasser, kaufmännischer Leiter Gasser Ceramic

In guten Zeiten investieren – eine Devise, der die Gassers seit Generationen treu sind. Im Bild: Ruedi Gasser, 3. Generation

Gasser Ceramic ist bekannt für Nähe und persönliche Beziehungen. Im Moment ist das nicht wie gewohnt möglich. Wie gehen Sie resp. die Firma damit um?
Unser Verkaufsteam ist nach wie vor für unsere Kunden da – in 1:1 Treffen oder auch per Telefon. Wir fragen nach, was wir tun, wo wir unterstützen können. Hier und da kaufen wir etwas ein; auch Dinge, die nicht auf der Bestellliste bei Gasser Ceramic stehen. Oder aber – so wie ich das in den letzten Wochen ab und an gemacht haben – gehe mit einem «Jägerkörbli», gefüllt mit Hirschwürsten und einer Flasche Wein, vorbei; als Alternative zum Essen im Restaurant.

Ausnahmezeiten, wie sie mit Corona verbunden sind, wecken auch Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Erzählen Sie …
Jede Ausnahmezeit ist anders und bringt neue Erkenntnisse. Bei mir persönlich hat Corona in meiner Agenda alle offiziellen Termine gestrichen. Das verschafft mir unter anderem Zeit, einmal mehr über strategische Angelegenheiten Gedanken zu machen, näher bei unseren Teams zu sein oder auch interne und externe Abläufe genau zu überprüfen. Daneben kann ich mich um aufgestaute Lektüre kümmern und mich weiterbilden.

Wie steht es um die Produkte? Ist alles lieferbar?
Selbstverständlich. Greifen Sie nur kräftig zu (lacht). Im Ernst: Unsere Lager sind gefüllt, alle Produkte sind lieferbar. Besonders freut uns, dass wir mit FIT 52, unserer Weiterentwicklung im PV-Bereich, dank weitsichtiger Planung, ebenfalls lieferfähig sind. Wir können damit bereits diesen Frühling mehr Power auf Schweizer Dächer bringen. Sind Sie ebenfalls bereit?

Sie scheinen guten Mutes zu sein …
Das ist so. Schauen Sie, unsere Mitarbeitende, meine Familie und das ganze Umfeld ist gesund und wir sind noch nicht – und hoffentlich sowieso nicht – direkt vom Virus betroffen. Das freut mich. Was mich stolz macht, ist, dass unsere Mitarbeiter die von uns getroffenen und verordneten Massnahmen rund um Corona vorbildlich mittragen. Das sind beste Voraussetzungen, dass wir unsere Betriebe aufrechterhalten dürfen. Schliesslich wollen wir für Sie, liebe Kunden, da sein – jederzeit, liebend gern.

Wir wissen, dass Sie im Bereich Photovoltaik und Tondachziegel eine Neuheit in petto haben. Verraten Sie uns abschliessend noch etwas dazu?
Sie meinen unser Solarmodul FIT, in das wir mehr Power gesteckt haben: Das neue Modul FIT 52 hat 16 Prozent mehr Leistung. Darauf sind wir stolz. Ab zweiter Hälfte April können wir dazu mehr verraten. Im Zusammenhang mit dieser Weiterentwicklung haben wir uns entschieden, einen dazu noch passenderen Glattschiebeziegel, den GS20, zu entwickeln. Er wird voraussichtlich im Sommer auf den Markt kommen. Ich bin überzeugt, diese Kombi optimiert unsere Solar-Tonziegel-Dachlandschaft ungemein, die Architekten werden darauf «abfahren». Ich freue mich riesig darauf.

Photovoltaik Solarmodule FIT 52 als Indach-Solar-Lösung

Noch schöner – so zeigt sich das Panotron Solarmodul FIT mit neuem Glattschiebeziegel GS20.

Ruedi Gasser, kaufmännischer Leiter Gasser Ceramic

In guten Zeiten investieren – eine Devise, der die Gassers seit Generationen treu sind. Im Bild: Ruedi Gasser, 3. Generation

Ruedi Gasser ist Mit-Inhaber von Gasser Ceramic. Er verrät, wie er die aktuelle Zeit erlebt, und gibt einen Ausblick auf zwei Produktneuheiten.

Ruedi Gasser, eine Frage, um die man in diesen Tagen nicht umhinkommt. Wie geht es Ihnen?
Danke, es geht mir sehr gut. Ich bin gesund und fühle mich ausgezeichnet. Ich bin auch froh, dass unsere Gasser Ceramic gut läuft.

Das freut uns. Trotzdem, was hat sich im Alltag von Gasser Ceramic seit dem 16. März 2020 verändert?
Die Veränderungen sind immens. Wir haben von Beginn weg alle Vorgaben von BAG und Bundesrat treu und echt schweizerisch umgesetzt, viel – Vorkehrungen und auch Geld – in Massnahmen rund um Hygiene und Social Distancing investiert und so unsere Mitarbeitenden bestmöglich geschützt. Sie sind unser wertvollstes Gut. Nur mit einem gesunden, einsatzfähigen Team können wir auch unsere Produktionen betreiben und Sie unserem Verständnis gerecht ideal bedienen.

Die meisten Unternehmen haben auf Home-Office umgestellt. Bei einem Produktionsbetrieb wie der Ziegelei ist das nicht so einfach …
Home-Office in der Produktion ist unmöglich. Anlagen und Maschinen müssen betreut, Produkte sortiert und gelagert sowie ausgeliefert werden. Das verlangt alles nach Präsenz vor Ort. Anders sieht es bei Kader und Personen in der Administration aus. Sie könnten von zu Hause arbeiten. Wir haben uns für den Solidaritätsentscheid «stay at GC» entschieden – selbstredend mit allen Massnahmen, die zum Schutz der Gesundheit aller nötig sind.

Die Ziegelei ist mehr als 100 Jahre alt. Das verdient heute mehr denn je Respekt. Wie wird man so alt?
Leadership ist ein grosses Thema, Vorbild sein, eine Vision haben. Ausserdem geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu übertragen, Verständnis für Menschen und ihre Bedürfnisse zu haben und Vertrauen zu schenken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ständige Fokussierung der Kundenbedürfnisse. Nur wenn Sie alle im Markt langfristig zufrieden sind, können auch wir langfristig «leben».

Wie schafft man es als Unternehmen, auch Krisen, Rückschläge & Co. schadlos zu überstehen?
Die Devise in unserer Familie ist seit der ersten Generation dieselbe: nach vorne schauen und investieren in guten Zeiten, damit wir in weniger guten auf einem top modernen Stand der Technik sind. Selbstverständlich behalten wir dabei immer die Liquidität im Auge.

(Wie) kann man sich als Unternehmen auf einen Sonderfall wie Corona vorbereiten?
Auf eine solche Situation kann man sich nicht vorbereiten. Art, Ausmass, Massnahmen, die unbestimmte Dauer – das alles ist neu. Viel wichtiger als die Vorbereitung erscheint mir die richtige Reaktion, die sofort und verhältnismässig erfolgen soll. Besonnenheit ist hier ein zentrales Stichwort. Dass Aspekte wie Umsatz und Profit in den Hintergrund rücken und Entscheide zugunsten der Gesundheit getroffen werden, ist ausser Diskussion.

Inwiefern sind Sie als Chef gefordert?
Ich versuche, derselbe Chef zu sein wie immer – ein guter (lacht herzlich). Realität ist natürlich, dass man in anspruchsvollen Zeiten auch als Vorgesetzter stärker gefordert ist, weil viele Themen noch konzentrierter auf einen einprallen. Letztlich sind es für mich jedoch fünf Vs, die ich als Chef in der «Ausnahmesituation» noch viel bewusster lebe: Vorbild sein, Verantwortung übernehmen, Verständnis haben, Vertrauen geben, Verbindlichkeiten schaffen. Nähe ist – so paradox das in der heutigen Situation klingen mag – ein weiteres wichtiges Thema. Mehr als im normalen Alltag bin ich vor Ort, gehe zu den Mitarbeitenden in Produktion und Büro, schaue hin, setze mich hin – damit ich den Puls und allfällige, auch unterschwellige Probleme oder Sorgen spüre.

Gasser Ceramic ist ein Schweizer Familienunternehmen. Welchen Zusammenhang stellen Sie zwischen Corona und Swissness her?
Die Leute werden sich vermehrt auf so genannt alte Werte besinnen; Corona hat dieses Bewusstsein verstärkt. Dass Swissness mehr ist als eine Worthülse und für viele entscheidungsrelevant ist, zeigt das Beispiel einer Frau, die bei einem Mitbewerber Tonprodukte kaufen wollte; merkte, dass es sich um einen ausländischen Anbieter handelt. Sie suchte weiter, landete via Recherche bei uns und entschied sich für uns – weil wir ein Schweizer Unternehmen sind.

Unser Panotron Solarmodul FIT gibt es ab sofort in der powervollen Version FIT 52 – genau so schön wie sein Vorgänger FIT 45, einfach mit 16% mehr Leistung. Alle Hintergrundinformationen gibt’s nach den Ostern.

Gasser Ceramic ist bekannt für Nähe und persönliche Beziehungen. Im Moment ist das nicht wie gewohnt möglich. Wie gehen Sie resp. die Firma damit um?
Unser Verkaufsteam ist nach wie vor für unsere Kunden da – in 1:1 Treffen oder auch per Telefon. Wir fragen nach, was wir tun, wo wir unterstützen können. Hier und da kaufen wir etwas ein; auch Dinge, die nicht auf der Bestellliste bei Gasser Ceramic stehen. Oder aber – so wie ich das in den letzten Wochen ab und an gemacht haben – gehe mit einem «Jägerkörbli», gefüllt mit Hirschwürsten und einer Flasche Wein, vorbei; als Alternative zum Essen im Restaurant.

Ausnahmezeiten, wie sie mit Corona verbunden sind, wecken auch Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Erzählen Sie …
Jede Ausnahmezeit ist anders und bringt neue Erkenntnisse. Bei mir persönlich hat Corona in meiner Agenda alle offiziellen Termine gestrichen. Das verschafft mir unter anderem Zeit, einmal mehr über strategische Angelegenheiten Gedanken zu machen, näher bei unseren Teams zu sein oder auch interne und externe Abläufe genau zu überprüfen. Daneben kann ich mich um aufgestaute Lektüre kümmern und mich weiterbilden.

Wie steht es um die Produkte? Ist alles lieferbar?
Selbstverständlich. Greifen Sie nur kräftig zu (lacht). Im Ernst: Unsere Lager sind gefüllt, alle Produkte sind lieferbar. Besonders freut uns, dass wir mit FIT 52, unserer Weiterentwicklung im PV-Bereich, dank weitsichtiger Planung, ebenfalls lieferfähig sind. Wir können damit bereits diesen Frühling mehr Power auf Schweizer Dächer bringen. Sind Sie ebenfalls bereit?

Sie scheinen guten Mutes zu sein …
Das ist so. Schauen Sie, unsere Mitarbeitende, meine Familie und das ganze Umfeld ist gesund und wir sind noch nicht – und hoffentlich sowieso nicht – direkt vom Virus betroffen. Das freut mich. Was mich stolz macht, ist, dass unsere Mitarbeiter die von uns getroffenen und verordneten Massnahmen rund um Corona vorbildlich mittragen. Das sind beste Voraussetzungen, dass wir unsere Betriebe aufrechterhalten dürfen. Schliesslich wollen wir für Sie, liebe Kunden, da sein – jederzeit, liebend gern.

Wir wissen, dass Sie im Bereich Photovoltaik und Tondachziegel eine Neuheit in petto haben. Verraten Sie uns abschliessend noch etwas dazu?
Sie meinen unser Solarmodul FIT, in das wir mehr Power gesteckt haben: Das neue Modul FIT 52 hat 16 Prozent mehr Leistung. Darauf sind wir stolz. Ab zweiter Hälfte April können wir dazu mehr verraten. Im Zusammenhang mit dieser Weiterentwicklung haben wir uns entschieden, einen dazu noch passenderen Glattschiebeziegel, den GS20, zu entwickeln. Er wird voraussichtlich im Sommer auf den Markt kommen. Ich bin überzeugt, diese Kombi optimiert unsere Solar-Tonziegel-Dachlandschaft ungemein, die Architekten werden darauf «abfahren». Ich freue mich riesig darauf.

Photovoltaik Solarmodule FIT 52 als Indach-Solar-Lösung

Noch schöner – so zeigt sich das Panotron Solarmodul FIT mit neuem Glattschiebeziegel GS20.

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